Lebt und arbeitet in Genf.
Anfänglich als Architektin tätig hat die Künstlerin im Jahr 2007 ihr Studium an der Ecole d’Art et de Design (HEAD) erfolgreich abgeschlossen. Angelehnt an dieses Studium erforscht Patricia Terrapon Leguizamon die Beziehung zwischen elastischen Formen (sehr dehnbaren Stoffen) und starren Materialien (Gips).
Ihre Skulpturen entwickelt die Künstlerin mit einer Arbeitstechnik, bei welcher sie elastische, von Hand angefertigte Formen mit Spanngummis in einem Gerüst aufhängt. Anschliessend füllt Patricia Terrapon Leguizamon diese sorgfältig mit Gips und spannt sie so bis an ihre äusserste Grenze. Bei dem so geplanten und gestalteten Entstehungsprozess arbeitet die Künstlerin bewusst auch mit dem Unerwarteten. Bei einer umfassenden Betrachtungsweise entspringt der Charakter, der so entstehenden Figuren den einander entgegenwirkenden Kräften von Erdanziehung, Material und Form.
Die Spannung, welche mit dem Schaffensprozess verbunden ist, widerspiegelt sich auch in der dynamischen Silhouette der Skulpturen und verleiht ihnen eine eigentümliche Schönheit, angespannte Ruhe und eine grosszügige und sinnliche Fülle.