Lebt und arbeitet in Zürich.
Für Diana Loeb, aufgewachsen in einer musischen Familie in Buenos Aires, Argentinien, übten Farben und die Malerei schon in ihren Jugendjahren eine grosse Faszination aus. Auch neben ihrem Medizinstudium, in den 70er Jahren, arbeitete Diana Loeb regelmässig mit Künstlern in deren Ateliers, liess sich inspirieren und legte so den Grundstein für ihre heutige Kunst.
Auf den ersten Blick scheinen die Bilder von Diana Loeb ruhig, erhaben, entrückt, doch bei genauem Hinsehen offenbart sich eine ungeahnte Intensität, die einem sinnlich berührt und beglückt. Man spürt ein Liebesbekenntnis an die Oelfarbe, an den Farbanstrich. Die Malschichten entführen den Betrachter in eine endlose Zeitdimension, sie beginnen auf der Netzhaut zu vibrieren und im Bild werden gleichzeitig verschiedene Distanzen sichtbar, Nähe, Weite und die Unendlichkeit.
Das Wechselspiel von denken, sehen, malen wird für Diana Loeb zur überlebenswichtigen philosophischen Reflexion. Intensiv, farbenreich und sinnlich, in ihren Bildern zeigt die Künstlerin was in der Seele vorgehen mag.
In ihren neuen, gestreiften und mosaikartigen Bildern führt Diana Loeb ihr Publikum durch ein Farbenmeer der Gefühle. Leidenschaftlich inszeniert sie die Oelfarben, leidenschaftlich legt sie wiederum Schicht um Schicht auf die Leinwand solange bis sich Ausschnitte des Alltags und vor allem der Seele darauf wiederfinden.
Beim Betrachten von Diana Loebs Bildern ist man versucht den belgischen Maler Luc Tuymans zu zitieren: „Bilder sollen, wenn sie funktionieren, diese ungeheure Intensität der Stille haben".