Lebt und arbeitet in Genf.
Brigitte Hänggi, dipl. Zeichen- und Werklehrerin, fand 2001 über Fotografie und Skulptur den Weg zur Malerei. Die Bilder der Künstlerin bestechen durch eine eigenständige, reduzierte Kompositionstechnik. Das Medium Malen erlaubt ihr, das Kunstwerk aus sich heraus entstehen zu lassen. Ideen und Motive sind Teil des Malprozesses, unbewusste Umwandlung von Empfindungen und Energien in ihrer unmittelbaren Lebenssituation, welche in einer zweiten Phase konkretisiert werden. So entstehen Bilder von intensiver Leuchtkraft. Eine Arbeitsweise mit Spatel, Acryl- und Ölfarbe in Ergänzung mit Komplementärfarben bringen die Gemälde zum Leuchten.
Scheinbar zufällig platzierte Pinselstriche und Farbkombinationen könnten auf den ersten Blick den Eindruck erwecken, die Bilder seien ein Resultat mühelosen Schaffens. Doch dieser Eindruck täuscht, da bei genauer Betrachtung der Oberfläche multiple Ebenen von Bedeutungen und Anspielungen zum Vorschein kommen. Der Betrachter entdeckt, wie die Künstlerin in der ihr ganz eigenen Art zu abstrahieren, in ihren Bildern mit feinem Humor Botschaften, Geist- und Fabelwesen, verwunschene Gestalten oder Traumwelten verborgen hat. Das Visuelle soll eine Türe sein, welche wünscht dass man klopft, um Eintritt zur erlangen.